Allgemeine Geschäftsbedingungen


§ 1. Allgemeines

Alle Leistungen, die von Jeanette Krüger Photographs (Nachfolgend „Designerin“ genannt) für alle Auftraggeber erbracht werden, erfolgen ausschließlich auf Grundlage der nachfolgenden AGB - Allgemeine Geschäftsbedingungen. Diese sind Bestandteil sämtlicher Verträge, in schriftlicher und/oder elektronischer Form, mit der Designerin. Der Auftraggeber erkennt diese mit der Auftragserteilung an. Abweichende Regelungen haben nur dann Geltung, wenn sie beiderseits schriftlich vereinbart wurden.



§ 2. Vertragsabschluss

Durch die Beauftragung einer angebotenen Dienstleistung schließt der Auftraggeber einen Dienstvertrag oder Werkvertrag mit der Designerin ab. Die Überprüfung der wettbewerbsrechtlichen Zulässigkeit der Arbeiten des Designers ist nicht Gegenstand des Werkvertrages. Er beinhaltet auch nicht die Prüfung der kennzeichen- oder sonstigen schutzrechtlichen Eintragungsfähigkeit oder Verwendbarkeit der Arbeiten der Designerin. Entsprechende Recherchen liegen in der Verantwortung des Auftraggebers. Die Auftragsbestätigung erfolgt schriftlich per Brief oder E-Mail. Die Herausgabe von druckfähigen oder offenen Dateien gilt nicht als Vertragsbestandteil, sofern dies nicht gesondert schriftlich vereinbart und vergütet wird.


§ 3. Urheberrecht

3.1.) Schutzrechte

Sämtliche von der Designerin erstellte Entwürfe und Reinzeichnungen, Lichtbildwerke (in gedruckter & digitaler Form), Dias, Negative, Illustrationen, Grafiken, oder sonstige digitale Bilddateien sind nach dem Urheberrechtsgesetz (UrhG) geschützt. Die Bestimmungen dieses Gesetzes gelten zwischen den Parteien auch dann, wenn die erforderlichen Schutzvoraussetzungen, z. B. die sog. Schöpfungshöhe, im Einzelfall nicht gegeben sein sollten. Vorschläge oder Mitarbeit des Auftraggebers bzw. seiner Mitarbeiter begründen kein Miturheberrecht.

3.2.) Nutzungsrechte und Verstöße

Der Verwendungszweck der o.g. Werke, die durch die Designerin erstellt werden, unterscheidet sich grundsätzlich in 2 Kategorien:

a.) Die ausschließlich „private Nutzung“
Diese beinhaltet die private Verwendung, bei Lichtbildern oder -werken z.B. für private Fotobücher oder Kalender.

b.) Die ausschließlich „werbliche Nutzung“
Diese beinhaltet die gewerbliche Nutzung für z.B. Onlinepräsentationen oder Druckerzeugnisse. Hier gelten für Lichtbildwerke verbindlich die Honorarempfehlungen für Bildhonorare des MFM (Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing). Für Designleistungen gilt verbindlich die Honorartabelle VTV Design der ADG (Vergütungstarifvertrag für Designleistungen der Allianz deutscher Designer).

Überträgt die Designerin Nutzungsrechte an ihren Werken, ist – sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde – jeweils nur das einfache Nutzungsrecht übertragen. Eine Weitergabe von Nutzungsrechten seitens des Auftraggebers bedarf der besonderen Vereinbarung. Die Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung des Honorars auf den Auftraggeber über. Die Entwürfe und Reinzeichnungen sowie Lichtbild- und andere Werke dürfen ohne ausdrückliche, schriftliche Einwilligung der Designerin weder im Original noch bei der Reproduktion verändert oder an Dritte weitergegeben werden (§ 60 UrhG). Jede Nachahmung - auch teilweise - ist unzulässig. Die Werke dürfen nur für den vereinbarten Nutzungsumfang (zeitlich, räumlich und inhaltlich) verwendet werden. Ein Verstoß gegen einen oder mehrere Punkte zieht pro Verstoß einen Schadensersatzanspruch in Höhe von mindestens 100% des Honorars zzgl. des entgangenen Gewinns nach § 252 BGB nach sich.

Soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart gilt: Der Auftraggeber erhält beim Erwerb von Fotografien lediglich ein Papierexemplar. Es ist ihm – unbeschadet der Schranken des UrhG – nicht gestattet, das Foto zu vervielfältigen, zu verbreiten, öffentlich zugänglich zu machen, zu bearbeiten oder in sonst einer Weise körperlich oder unkörperlich zu verwerten. Beim Erwerb einer Bilddatei erwirbt der Auftraggeber jeweils nur das einfache, private Nutzungsrecht. Ihm ist somit gestattet, diese Datei für den eigenen privaten Gebrauch zu nutzen (Siehe Punkt a). Die Weitergabe ist nicht gestattet. Weitere Nutzungen bedürfen des gesonderten Erwerbs von kommerziellen (werblichen) Nutzungsrechten.

3.3.) Namensnennung

Ist ein Nutzungsrecht als Verwertung vereinbart, verlangt die Designerin, sofern nichts anderes ausdrücklich vereinbart wurde, als Urheber genannt zu werden („© Jeanette Krüger Photographs, www.jk-photographs.de“). Eine Verletzung des Rechts auf Namensnennung berechtigt die Designerin zum Schadensersatz, dieser beträgt bei Lichtbildwerken 100% Zuschlag des Honorars nach MFM, bzw. 100% Zuschlag des Honorars nach VTV Design.

3.4.) Negative und offene Dateien

Die Negative, bzw. Raw-Dateien und offene Design-Dateien (z.B. PSD- oder INDD-Dateien) verbleiben grundsätzlich bei der Designerin. Dies gilt auch für vom Kunden gelieferte offene Dateien, die geändert werden oder nach Kundenvorgabe reproduzierte Dateien. Eine Herausgabe an den Auftraggeber erfolgt nur bei gesonderter, schriftlicher Vereinbarung und Honorierung.


§ 4. Veröffentlichung

Der Auftraggeber bzw. die Beteiligten erklären sich mit Auftragserteilung einverstanden, dass entstandene Fotografien zur Eigenwerbung / zu Veröffentlichungszwecken der Designerin benutzt werden dürfen, z.B. im Internet, in Printmedien oder in Veröffentlichungen z.B. in Buchform. Das Recht zur Veröffentlichung kann vom Auftraggeber jederzeit schriftlich widerrufen werden.


§ 5. Modifikationen und Bildbearbeitungen
5.1.) Rechte Dritter

Mit der Beauftragung einer von der Designerin angebotenen Dienstleistung, z.B. einer Designänderung oder Bildbearbeitung, sichert der Auftraggeber zu, dass er an Bilddateien und Bildmaterialien, wie z.B. digitalen Fotos, Fotos, Negativen, Dias, etc. das alleinige Urheberrecht, Markenrecht, die Berechtigung zur Veröffentlichung sowie die Berechtigung zum Anbieten besitzt. Dies bezieht sich ausdrücklich auch auf Bildinhalte, die einer Freigabe durch Dritte bedürfen. Der Auftraggeber sichert ebenfalls zu, die Zustimmung von abgebildeten Personen auf Bilddateien und Bildmaterialien, wie z.B. digitalen Fotos, Fotos, Negativen, Dias, etc. eingeholt zu haben sowie Schutzrechte an abgebildeten Gegenständen nicht verletzt und notwendige Genehmigungen zur Abbildung eingeholt zu haben. Bei rechtlich geschützten Objekten muss der Auftraggeber die Einwilligung des Rechteinhabers besitzen. Sollten aus einer Verletzung von Rechten Dritter, aus einer Urheberrechtsverletzung oder aus einer Markenrechtsverletzung rechtliche oder sonstige Folgen entstehen, so trägt diese ausdrücklich und allein der Auftraggeber. Der Auftraggeber stellt die Designerin von sämtlichen Ansprüchen frei, die aus einer der oben genannten Verletzungen hervorgehen.

5.2.) Gewährung einer begrenzten Lizenz

Der Auftraggeber behält alle Rechte an allen Unterlagen, die an die Designerin durch den Auftraggeber oder durch vom Auftraggeber autorisierte Personen übertragen werden. Damit die Dienstleistung einer Bildbearbeitung oder Designänderung angeboten werden kann, gewährt der Auftraggeber der Designerin ein nicht-ausschließliches, bezahltes, ständiges und weltweites Recht, diese Unterlagen zu kopieren, zu verteilen, anzuzeigen, auszuführen, zu modifizieren und sonst wie im Zusammenhang mit der Dienstleistung zu nutzen, unabhängig vom Medium, von der Technik oder der Form, wie diese verwendet werden. Dazu gehört auch die Speicherung, Vervielfältigung und Bearbeitung der Dateien. Das schließt auch das Recht ein, einzelne Dateien Dritten im Rahmen einer Fehlerbehebung zur Verfügung zu stellen.

5.3.) Speicherung von Bilddateien

Innerhalb der 7-tägigen Reklamationsfrist werden digitale Bildaufträge des Auftraggebers (bei Bildbearbeitungen) von der Designerin zum Zwecke der Reklamationsbearbeitung weiter gespeichert. Danach werden die digitalen Bilddateien unwiederbringlich gelöscht. Die Designerin setzt voraus, dass der Auftraggeber seine Daten auch über den Zeitpunkt der Auslieferung der Arbeiten an ihn hinaus sichert.

5.4.) Prüfung und Löschung von Inhalten

Die Designerin ist berechtigt, jedoch nicht verpflichtet, vom Auftraggeber übertragene Inhalte (z.B. Bilddateien oder Texte) auf ihre Rechtmäßigkeit zu überprüfen. Sollten nach Meinung der Designerin einzelne Inhalte oder der gesamte Inhalt des Auftrages gegen geltendes Recht verstoßen, ist die Designerin berechtigt, die Inhalte ohne weitere Ankündigung von der Fertigung auszuschließen. Bei strafbaren Inhalten bleibt eine Anzeige bei den Strafverfolgungsbehörden vorbehalten.

5.5.) Reklamationen von Bildbearbeitungen

Für Reklamationen gelten die gleichen Bestimmungen wie unter § 9. „Gewährleistung“. Es wird ausdrücklich keine Gewähr für übereinstimmende Farben der Bilder mit den Original Dateien gewährleistet. Farbliche Differenzen werden als Reklamation nicht anerkannt. Weiterhin werden keine Reklamationen anerkannt, die durch eine mangelhafte Qualität (z.B. Auflösung) der Original-Bilddateien hervorgerufen werden.


§ 6. Haftung & Verantwortung
6.1.) Allgemein

Schadenersatzansprüche des Auftraggebers sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Auftraggebers aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der Designerin, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Vertragsziels notwendig sind.
Bei einer Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet die Designerin nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde. In der Regel beschränkt sich die Haftung auf den reinen Materialwert des überlassenen Materials. Die Einschränkungen gelten auch zu Gunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen der Designerin, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.

6.2.) Haftung nach Freigabe

Mit der Freigabe von Entwürfen, Reinzeichnungen und anderer Werke durch den Auftraggeber übernimmt dieser die Verantwortung für die technische und funktionsmäßige Richtigkeit von Produkt, Text und Bild. Für solchermaßen vom Auftraggeber freigegebene Entwürfe oder Reinzeichnungen entfällt jede Haftung der Designerin.

6.3.) Haftung bei Datenverlust

Bei Datenverlust durch höhere Gewalt oder Dateibeschädigungen übernimmt die Designerin keine Haftung. Dies gilt auch für Quelldateien einer Website. Aktualisierungen einer bestehenden Datei kann er im Falle eines Datenverlustes ablehnen oder die Reproduktion in Absprache mit dem Auftraggeber nach Aufwand abrechnen.

6.4.) Haftung bei Fotoaufnahmen

Bei fotografischen Aufnahmen geht die Designerin davon aus, dass fotografierte Personen deren Rechte am Bild an den Auftraggeber übertragen haben. Der Auftraggeber verpflichtet sich, die zur Verfügung gestellten Fotos auf deren rechtlich unbedenkliche Verwendung zu prüfen. Für evtl. Regressansprüche haftet der Auftraggeber.


§ 7. Speicherung

Die Designerin speichert die Auftragsdateien sorgfältig, sodass z.B. Nachbestellungen in der Regel bis zu zwei Jahre möglich sind. Eine weitere Speicherung über diesen Zeitpunkt hinaus erfolgt nur bei rechtzeitiger Benachrichtigung durch den Auftraggeber und bei gesonderter Vergütung. Nach Ablauf des Zeitraumes können keine Schadensersatzansprüche gegen die Designerin aufgrund von Datenverlust geltend gemacht werden.


§ 8. Kündigung / Stornierung
8.1.) Stornierung einer Fotografenbuchung

Storniert der Auftraggeber eine Fotografenbuchung, wird wie folgt berechnet:
Storno 1 Woche oder mehr vor Termin: 30%
Storno weniger als 1 Woche vor Termin: 50%
Storno 24h oder weniger vor Termin: 75%
Storno nach Terminbeginn: 100%
der vereinbarten Gesamtsumme, auch wenn noch keine Anzahlung geleistet wurde, sofern keine andere schriftliche Vereinbarung besteht. Kosten für Zusatzbestellungen, wie z.B., Visagisten werden zusätzlich berechnet, unabhängig von der Stornogebühr der Designerin. Sonder- und Schnupperangebote sind grundsätzlich bei Terminverabredung zu 100% zu bezahlen und verfallen bei Stornierung.

8.2.) Kündigung von Designverträgen

Sollte der Auftraggeber einen Designvertrag vorzeitig kündigen, erhält die Designerin eine Vergütung für die bereits erbrachte Leistung, muss sich jedoch ersparte Aufwendungen oder durchgeführte oder böswillig unterlassene Ersatzaufträge anrechnen lassen (§ 649 BGB). Die Parteien vereinbaren eine Pauschalierung bei Kündigung vor Arbeitsbeginn von 10% der vereinbarten Vergütung. Darüber hinaus sind abweichende individuelle Vereinbarungen möglich. Dem Auftraggeber bleibt der Beweis tatsächlich geringerer Leistungen oder höherer Aufwendungen vorbehalten.
Fortlaufende Werkverträge, z.B. regelmäßig vereinbarte Ausgaben eines Magazins, die Pflege einer Website o.ä., sind davon ausgeschlossen und können nicht jederzeit nach § 649 BGB ohne Begründung gekündigt werden. Hier gilt verbindlich eine dreimonatige Kündigungsfrist zum Jahresende, sofern nichts abweichendes vereinbart wurde.


§ 9. Gewährleistung

Beanstandungen von Bildbearbeitungen, vergleichbaren Dienstleistungen oder gelieferter Waren müssen, soweit sie offensichtliche Mängel betreffen, spätestens innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt der in Auftrag gegebenen Arbeiten vom Auftraggeber geltend gemacht werden. Als berechtigte Mängel gelten nur technische Unzulänglichkeiten, die nach dem bisherigen Stand der Technik vermeidbar gewesen wären, also z.B. außerhalb der gesetzlich zugelassenen Toleranzen liegen, nicht jedoch geschmackliche Gesichtspunkte wie z.B. Farbverschiebungen, Farbtöne, Dimensionen, etc. Reklamationen hinsichtlich der künstlerischen Gestaltung sind ausgeschlossen.
Wünscht der Auftraggeber während oder nach der Produktion Änderungen, so hat er die dadurch verursachten Mehrkosten zu tragen. Verzögert sich die Durchführung des Auftrags aus Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten hat, so kann die Designerin eine angemessene Erhöhung der Vergütung verlangen. Bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit kann er auch Schadenersatzansprüche geltend machen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt davon unberührt.
Bei nicht erkennbaren Mängeln gilt die gesetzliche Verjährungsfrist von einem Jahr. Bei berechtigten Beanstandungen besteht der Anspruch auf Nachbesserung. Schlagen Nacherfüllung oder Ersatzlieferung fehl, bleibt dem Auftraggeber das Recht zur Minderung oder zum Rücktritt vom Vertrag nach seiner Wahl vorbehalten.


§ 10. Vergütung

Die Anfertigung von Fotografien, Entwürfen und sämtliche sonstigen Tätigkeiten, die die Designerin für den Auftraggeber erbringt, sind kostenpflichtig, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist. Der Preis versteht sich in EURO und ist nach §19 Abs. 1 UstG Umsatzsteuerfrei. Die Vergütung ist zu 50% der Gesamtvergütung bei Auftragserteilung und zu 50 Prozent bei Ablieferung des Werkes fällig. Sie ist sofort ohne Abzug zahlbar. Erfordert der Auftrag von der Designerin finanzielle Vorleistungen, so sind Abschlagszahlungen in voller Höhe der Vorleistungen zu leisten.
Die Abnahme darf nicht aus gestalterisch-künstlerischen Gründen verweigert werden. Im Rahmen des Auftrags besteht Gestaltungsfreiheit. Vorschläge oder Mitarbeit des Auftraggebers bzw. seiner Mitarbeiter haben keinen Einfluss auf die Höhe der Vergütung.
Kommt der Auftraggeber in Zahlungsverzug, so kann die Designerin Verzugszinsen in Höhe des gesetzlichen Zinssatzes verlangen. Sollte nachweislich ein darüber hinausgehender Verzugsschaden entstanden sein, so kann dieser ebenfalls geltend gemacht werden.


§ 11. Sonderleistungen, Neben- und Reisekosten
11.1.) Leistungen

Die angebotenen Designleistungen beinhalten eine Korrektur-/Änderungsschleife. Jede weitere wird nach Aufwand berechnet. Sonderleistungen wie die Umarbeitung oder Änderung von Reinzeichnungen, Manuskriptstudium oder Drucküberwachung werden nach Zeitaufwand gesondert berechnet. die Designerin ist nach vorheriger Abstimmung mit dem Auftraggeber berechtigt, die zur Auftragserfüllung notwendigen Fremdleistungen im Namen und für Rechnung des Auftraggebers zu bestellen. Der Auftraggeber verpflichtet sich, der Designerin entsprechende Vollmacht zu erteilen.

11.2.) Fremdleistungen

Soweit im Einzelfall Verträge über Fremdleistungen im Namen und für Rechnung der Designerin abgeschlossen werden, verpflichtet sich der Auftraggeber, der Designerin im Innenverhältnis von sämtlichen Verbindlichkeiten freizustellen, die sich aus dem Vertragsabschluss ergeben.

11.3.) Neben- und Reisekosten

Auslagen für technische Nebenkosten, insbesondere für spezielle Materialien, für die Anfertigung von Modellen, Fotos, Zwischenaufnahmen, Reproduktionen, Satz und Druck o.ä., sind vom Auftraggeber zu erstatten. Reisekosten und Spesen für Reisen, die im Zusammenhang mit dem Auftrag zu unternehmen und mit dem Auftraggeber abgesprochen sind, sind vom Auftraggeber zu erstatten.

§ 12. Versand

Der Versand von Fotografien, Illustrationen oder sonstigen Bilddateien erfolgt ausschließlich digital per E-Mail oder durch die Deutsche Post, sofern zwischen dem Auftraggeber und der Designerin nichts anderes vereinbart wurde. Die Versandkosten trägt der Auftraggeber. Gefahr und Kosten des Transports von Datenträgern, Dateien und Daten online und offline liegen beim Auftraggeber; die Art und Weise der Übermittlung wird von beiden Parteien vereinbart.

§ 13. Aufrechnung

Der Auftraggeber hat nur dann das Recht zur Aufrechnung, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder von der Designerin ausdrücklich schriftlich anerkannt sind.

§ 14. Lieferbedingungen

Die Lieferzeit wird dem Auftraggeber bei Produktionsbeginn mitgeteilt. Geringfügige Lieferverzögerungen von maximal drei Werktagen berechtigen den Auftraggeber nicht zu Annahmeverweigerung und ziehen keine Schadenersatzansprüche nach sich. Insbesondere für Lieferverzögerungen wie z.B. durch den Versandweg, durch höhere Gewalt, Verfügungen von hoher Hand sowie sonstige, von der Designerin nicht zu vertretende Ereignisse, kann kein Schadensersatzanspruch gegen die Designerin erhoben werden. Lieferungen erfolgen grundsätzlich erst nach der Bezahlung. Solange der Auftraggeber mit einer Verbindlichkeit im Rückstand ist ruht die Lieferpflicht.

§ 15. Eigentumsvorbehalt

Die Fotografien, Fotobücher und sonstige Waren bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftragnehmers. An Entwürfen und Reinzeichnungen werden nur Nutzungsrechte eingeräumt, nicht jedoch das Eigentum übertragen.

§ 16. Angebote

Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Angaben in Werbetexten sind, soweit nicht anders vereinbart, nicht als zugesicherten Eigenschaften oder Garantien zu werten. Die Website http://www.jk-photographs.de ist kein Angebot. Sämtliche Angebote sind freibleibend. Irrtum, Preisänderung und technischer Fortschritt sind vorbehalten.

§ 17. Sonstiges

Die Designerin kann einen oder alle Aspekte ihrer Dienstleistungen nach eigenem Ermessen und ohne vorherige Mitteilung beenden oder revidieren (nach § 649 BGB).

§ 18. Gerichtsstand

Sofern es sich bei dem Vertragspartner um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und dem Anbieter der Sitz der Designerin.

§ 19. Salvatorische Klausel

Ist oder wird eine Bestimmung ganz oder teilweise unwirksam, so berührt dies weder die Wirksamkeit des verbleibenden Teils der Bestimmungen noch die Wirksamkeit der übrigen Bedingungen. Für diesen Fall verpflichten sich die Partner, anstelle der unwirksamen Bestimmung eine wirksame zu vereinbaren, die, soweit rechtlich möglich, dem mit der unwirksamen Regelung verfolgten wirtschaftlichen Zweck unter Berücksichtigung der im Vertrag zum Ausdruck gekommenen Interessen der Partner am nächsten kommt. Das gleiche gilt, soweit der Vertrag eine von den Partnern nicht vorhergesehene Lücke aufweist.

§ 20. Aktualisierung der AGB

Mit Erscheinen der aktualisierten AGB verlieren ältere Versionen ihre Gültigkeit.

Stand 26.01.2017

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Widerrufsbelehrung


Widerrufsbelehrung

Sie haben das Recht, einen Kaufvertrag mit Jeanette Krüger Photographs innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag

a.) an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat, sofern Sie eine oder mehrere Waren im Rahmen einer einheitlichen Bestellung bestellt haben und diese einheitlich geliefert wird bzw. werden.

b.) an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat, sofern Sie mehrere Waren im Rahmen einer einheitlichen Bestellung bestellt haben und diese getrennt geliefert werden.

c.) an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Teilsendung oder das letzte Stück in Besitz genommen haben bzw. hat, sofern Sie eine Ware im Rahmen einer einheitlichen Bestellung bestellt haben und diese in mehreren Teilsendungen geliefert werden.


Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns


Jeanette Krüger Photographs
Inh.: Jeanette Krüger
Stargarder Straße 39a
17033 Neubrandenburg
Mail: info@jk-photographs.de


mittels einer eindeutigen schriftlichen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, ein Telefax oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das Muster-Widerrufsformular verwenden, welches jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.


Widerrufsfolgen

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die paketversandfähigen Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.
Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.


Ausschluss- bzw. Erlöschensgründe
Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist, oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind.



Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

- An: JK Photographs, Jeanette Krüger, Kleiststraße 5, 17033 Neubrandenburg

- Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/ die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)

- Bestellt am (*)/erhalten am (*)

- Name des/der Verbraucher(s)

- Anschrift des/der Verbraucher(s)

- Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)

- Datum

_______________
(*) Unzutreffendes streichen.

Ende der Widerrufsbelehrung